Zur Hoffnung erziehen – Orientierungshilfen

Renate Henning

In unserer Zeit der Beziehungslosigkeit zwischen den Menschen und der Verunsicherung im Verhalten des einzelnen besteht ein großes Bedürfnis nach Geborgenheit und Orientierung. Vor allem die Erziehung erhält damit eine unersetzliche Bedeutung. Dieses Buch geht dem aus christlicher Sicht der Orientierungslosigkeit in Hinblick auf Werte und Ziele sowie der Angst vor einer immer unsicherer werdenden Zukunft nach.
Warum bieten gerade deshalb die christlichen Werte der Nächstenliebe, der inneren Freiheit, des Verzeihens, der Selbstbescheidung usw. eine unverzichtbare Orientierung? Und welche Rolle spielt der gelebte Glaube bei der Umsetzung dieser Werte in die Erziehungspraxis?

Eine kompakte Darstellung dazu findet sich in dem Buch:

Wider die Resignation – was sagt uns die Apokalypse heute?

Klaus Henning

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Die Zukunft findet statt – Die Johannes-Offenbarung aus der Sicht eines Ingenieurs

Klaus Henning

Angesichts der Bedrohung durch Umweltkrisen, der Möglichkeiten der Selbstzerstörung der Menschheit und der allgemeinen Verunsicherung zu grundlegenden Wertefragen sollten Christen nicht schweigen. Welchen Stellenwert haben unser Wohlstand, unsere hochentwickelte Technik und die zunehmenden totalitären und terroristischen Entwicklungen? Was wissen wir über das Geschichtsverständnis und die Zukunftserwartung aus biblischer Sicht? Die Johannes-Offenbarung gibt darüber eine vielfältige Sicht. Diese Texte in Ihrem weltgeschichtlichen Anspruch zu verstehen vermittelt dieses Buch. Wie können wir dann die Zukunft der technischen Entwicklungen, die Zukunft von Kirche und Staat und unsere eigene Zukunft verstehen?

Ein deutscher Offizier Pilot in Rußland – Gefangener in Italien und Deutschland

Renate Henning

Warum ein weiteres Gefangenschaftstagebuch? Das haben mich meine Kinder und jungen Mitarbeiter gefragt, als wir dieses Dokument versuchten abzuschreiben oder zu scannen, damit es einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung steht: „Wozu noch ein weiteres Zeichen eines der vielen Offiziere, die den Zweiten Weltkrieg aktiv, begeistert und pflichtbewußt mitgemacht haben – obwohl es schon so viele davon gibt?“

Günter Haude, unser Vater, hat in einem Kriegsjahr, nämlich während des Rußlandfeldzuges 1941/42, und in der Gefangenschaft von Februar 1945 bis Mai 1946 Tagebuch geführt.Er hat damit zwei sehr unterschiedliche Dokumente geschaffen, sowohl in punkto Inhalt und Nachdenklichkeit als auch, was den Stil betrifft. Das Kriegstagebuch ist im Stil eines Chronisten gehalten, eines, der sein Kriegshandwerk gelernt hat und es nun im erwarteten Umfang ausführt.
Das paßte auch zu der Aufgabe Günter Haudes: Er war zuständig für die Dokumentation des Krieges, vor allem für die Fotodokumentation. Erst als die Umstände des Krieges – Mückenschwärme, Hitze, große Kälte – widriger wurden, als Unglücke und technisches Versagen sich häuften, wird offensichtlich, wie belastend diese Situation auch für ihn war. Ungerechtfertigte und unsachgemäße Entscheidungen von Vorgesetzten vermerkt er deutlich. Über den Rußlandfeldzug wissen wir ziemlich viel, weil mehrere gut sortierte Fotoalben der Feldzüge existieren und auch genaue Zeitangaben der einzelnen Schlachten. Das Gefangenschaftstagebuch hatte wohl einen anderen Zweck: Unser Vater war zu dieser Zeit schon verheiratet und hatte einen kleinen Sohn – die Verantwortung und das Pflichtbewußtsein zu seiner Familie macht ihn nachdenklicher und tiefgründiger.